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Dicke Beine?
Dicke Beine sind ein Problem, das viele Frauen (und auch manche Männer) kennen. „Zu dick” heißt es dann oft pauschal, doch die licca-Klinik rät zu einer umfassenden Untersuchung, denn: Was von außen einfach nur „dick” aussieht, kann im Gewebe ganz verschiedene Ursachen haben – entsprechend unterschiedlich muss die Behandlung ausfallen.
„Wasser” oder „Fett”
Handelt es sich „nur” um Übergewicht oder anlagebedingte Fettdepots, können Bewegung und Diät helfen. Bei hartnäckigen Pölsterchen entscheiden sich immer mehr Menschen für eine Fettabsaugung. Aber oft genug spielt bei „dicken” Beinen auch ein „Lymphstau” ins Gewebe eine Rolle, umgangssprachlich heißt es dann „Wasser in den Beinen”. Dies erfordert lymphologische Fachkompetenz, Details siehe unten.
Überblick über die Behandlungsmethoden
Die licca-Klinik hat eine umfassende Kompetenz für die Behandlung all dieser Probleme mit dicken Beinen. Angeboten werden:
- Kombinierte Lipo-Lymph-Behandlung
Details siehe weiter unten auf dieser Seite
- Radiowellen
Rein äußerliche Behandlung zur Figurformung und Hautstraffung.
Mehr zur Radiowellenbehandlung
- Fettabsaugungen in verschiedenen Techniken
Mehr unter Fettabsaugung
Das Prinzip der Fettabsaugung besteht darin, dass die ganzen Fettzellen aus dem Gewebe gelöst und abgesaugt werden. Damit hat das Fett keinen Ort mehr, wo es sich einlagern kann, der Verschlankungseffekt in den behandelten Regionen ist dauerhaft.
- Laserlipolyse
Geeignet bei kleinen, schwierig zu lösenden Fettdepots, z.B. an Knien oder Fesseln.
Mehr zur Laserlipolyse
- Fett-weg-Spritze
Geeignet bei kleinen, isolierten Fettdepots, nicht geeignet bei Lipödemen. Mehr unter Fett-weg-Spritze
- Anti-Cellulite-Behandlung
Hier gibt es ebenfalls verschiedene Ansätze
Mehr unter Cellulite.
Spezielle Lymph-Kompetenz erforderlich
Das Lymphsystem gehört zur Dermatologie (Hautheilkunde), entsprechend spezialisierte Hautärzte sind hier also die erste Anlaufstelle. Sie sollten eine intensive Fortbildung in Lymphologie nachweisen können, die von den Fachgesellschaften anerkannt ist. Dr. Georg Popp in der licca-Klinik hat diese Fortbildung als einer der wenigen Ärzte im Raum Augsburg.
Fett absaugen oder nicht?
Die zentralen Fragen beim Problem „dicke Beine” sind:
- Was macht die Beine dick? Ist Fett oder Lymphe die Ursache?
- Kann eine Fettabsaugung helfen?
- Ist eine Fettabsaugung gefährlich (kontraindiziert) und verschlimmert das Problem noch?
- Welche anderen Behandlungen sind möglich oder gar dringend zu empfehlen?
Zu Fettabsaugungen finden Sie ausführliche Informationen unter Ambulante Fettabsaugung.
Die weiteren Informationen auf dieser Seite beziehen sich auf dicke Beine, die nicht ausschließlich durch Übergewicht bedingt sind. Hier muss zwischen Lymphostatischen Ödemen (durch Lymphstau bedingt) und reiner Lipohypertrophie (Fettfehlverteilung) unterschieden werden.
Lymphödeme
Ein lymphostatisches Ödem (kurz: Lymphödem) kann verschiedene Ursachen haben, deshalb wird unterschieden nach
- primärem Lymphödem,
- sekundärem Lymphödem,
- Phleb-Lymphödem sowie
- Lipödem mit Lymphstau (Lymphostatisches Lipödem).
Allen gemeinsam ist eine herabgesetzte Transportkapazität des Lymphgefäßsystems aufgrund von chronischen Erkrankungen der Lymphgefäße, das heißt: Es ist mehr Wasser (Lymphe) im Gewebe als abtransportiert werden kann.
Mehr Details: Fachlicher Hintergrund
Die Behandlung lymphostatischer Lipödeme
Die für den Transport hauptsächlich zuständigen Lymphgefäße befinden sich im Unterhautfettgewebe. Die Konsequenz ist: Hier darf auf keinen Fall eine Fettabsaugung gemacht werden, denn das würde nicht nur das vorhandene Gewebe sondern auch die darin enthaltenen Lymphgefäße verringern und die Probleme mit dem Abtransport der Lymphe noch verstärken.
Stattdessen ist eine KPE erforderlich, eine komplexe physikalische Entstauungstherapie. Hier arbeitet die licca-Klinik mit der Sanaderm-Klinik Bad Mergentheim unter ihrem Lymphologie-Chefarzt Dr. Wilfried Jungkunz zusammen.
Mehr zur Kooperation Lymphkompetenz
Lipohypertrophie
Eine Lipohypertrophie ist eine anlagebedingte Fettgewebsvermehrung und Fehlverteilung an Beinen und ggf. auch Armen. Hier kann eine Fettabsaugung durchaus angezeigt sein, wenn sich nicht bereits zusätzlich ein Lipödem mit Lymphstau entwickelt hat.
Mischformen
Was in der Praxis häufig vorkommt, ist folgende Mischung der Probleme: an den Unterschenkeln Lymphostatische Lipödeme mit lokaler Bindegewebsvermehrung und -verhärtung, an den Oberschenkeln nur Lipohypertrophie in Form der „Reiterhosen”.
Hier darf an den Unterschenkeln keinesfalls eine Fettabsaugung durchgeführt werden. An den Oberschenkeln ist sie dann (und nur dann) erlaubt, wenn nicht der Bereich betroffen ist, der für den Weitertransport der Lymphe aus den Unterschenkeln verantwortlich ist.
Hier sollte etwa ein bis zwei Wochen nach der Fettabsaugung (Oberschenkel) unbedingt eine ergänzende lymphologische Behandlung (Unter- und Oberschenkel) beginnen, um das Lymphostatische Ödem zu behandeln und das Ergebnis der Fettabsaugung zu optimieren.
Auch hier bietet die Kooperation mit der Fachklinik für Lymphologie und Wundheilung Sanaderm beste Voraussetzungen.
Mehr zur Kooperation Lymphkompetenz
Und Krampfadern?
Ein Zusatzproblem ist, dass Lipödeme oft mit Venenproblemen zusammenhängen. Auch hier hat die licca-Klinik langjährige Erfahrung und kann mit dem endoluminalen Laser eine moderne und schonende Therapie anbieten.
Mehr zur Krampfadernbehandlung
Weiterführende Links
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Fachlicher Hintergrund
Kooperation
Lymphkompetenz
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