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Schlupflider und Tränensäcke können gut behandelt werden. Bei der Lidkorrektur kommen in der licca-Klinik u.a. der CO2-Laser zum Einsatz

Lymphödem: Stau der Lymphflüssigkeit

Lymphödem und Fettabsaugung in Kürze
Lymphödeme entstehen, wenn das Lymphsystem die Lymphflüssigkeit nicht richtig abtransportieren kann. Sie staut sich im Gewebe und Hände/Arme bzw. Füße/Beine schwellen an. Die licca-Klinik hat große Erfahrung mit Lymphproblemen und bietet fachkundige Untersuchungen. Fettabsaugungen dürfen bei Lymphödemen nur in sehr speziellen Fällen durchgeführt werden. Wichtigste Behandlung eines Lymphödems ist eine kontinuierliche sogenannte KPE - Komplexe physikalische Entstauungstherapie.

Lymphödem: Stau im Lymphsystem
Das Lymphsystem durchzieht wie die Blutadern den ganzen Körper. Es ist verantwortlich für den Abtransport von Flüssigkeit, Eiweiß, Erregern und Stoffwechselresten aus dem Gewebe. Wenn es nicht richtig funktioniert, schwillt das Gewebe an: ein Lymphödem entsteht. Selten sind Lymphödeme angeboren, meist entstehen sie nach Operationen, Bestrahlungen, Krankheiten, Verletzungen oder Infektionen.

Lymphödeme erkennen
Lymphödeme entwickeln sich sehr unterschiedlich und sind leicht zur verwechseln mit ähnlich aussehenden Erkrankungen, z.B. Lipödemen.
Mehr zum Lipödem

Typisch für Lymphödeme ist:
  • Schwellung anfangs blass und weich, beginnt am Ende der Gliedmaßen, an den Fingern und Zehen.
  • Fingerdruck tut nicht weh, hinterlässt aber eine Delle.
  • Schweres Gefühl, betroffene Gliedmaßen fühlen sich "eingelaufen" und steif an.
  • Lymphödeme können nur eine Gliedmaße betreffen (asymmetrisch).
  • Im Lauf der Zeit werden die Schwellungen dicker, das Gewebe härter, weil sich Ablagerungen bilden.
Eine Sonderform ist das Lipolymphödem. Es entsteht, wenn bei stark übergewichtigen Menschen das Fettgewebe so stark auf die Lymphbahnen drückt, dass sich die Lymphflüssigkeit staut. Bei der Therapie ist deshalb eine Gewichtsabnahme wichtig, aber: Lipolymphödeme können auch die Folge von Lipödemen sein und hier ist Abnehmen nur eingeschränkt möglich. Unter Umständen kann hier eine Fettabsaugung helfen.

Lymphödeme behandeln: KPE
Ein Lymphödem muss dauerhaft behandelt werden, dann können die meisten Betroffenen recht gut damit leben. Von Experten empfohlen wird die KPE (Komplexe Physikalische Entstauungstherapie). Sie entfernt Lymphflüssigkeit aus dem Gewebe und besteht aus mehreren Bausteinen:
  • Manuelle Lymphdrainage - MLD
    Spezielle Massageart, die den Lymphstau reduziert.
  • Kompression
    Druck auf das Gewebe, damit sich die Lymphflüssigkeit nicht so schnell wieder sammeln kann. Erfolgt in der Anfangsphase mit lymphologischen Kompressionsverbänden (Kompressionsbandage) und dann fortlaufend mit flachgestrickten Medizinischen Kompressionsstrümpfen (MKS)
  • Bewegungsübungen
    Spezielle Gymnastik und Bewegung bei gleichzeitigem Tragen der maßangefertigten Kompressionsstrümpfe, um Lymphflüssigkeit abzutransportieren
  • Hautpflege und -schutz
    Wichtig, weil sich bei Lymphödemen schon kleine Verletzungen schnell infizieren.
Alle Bausteine der KPE müssen konsequent und langfristig umgesetzt werden. Dann haben Patienten die besten Aussichten, beschwerdefrei zu werden. Wenn ein Baustein fehlt, wirken auch die anderen nicht so nachhaltig.

Häufig wird die KPE in zwei Phasen eingesetzt:
  1. Initialphase (Anschubphase, Entstauungsphase) in einer Klinik. Dabei werden die Schwellungen in intensiven Behandlungen reduziert und die Dauerbehandlung wird vorbereitet.
  2. Erhaltungsphase fortlaufend. Die Zahl der Lymphdrainage-Termine wird an den Bedarf angepasst. Kompression, Bewegung und Hautpflege liegen in der Verantwortung des Patienten

licca-Kompetenz bei Lymphproblemen
Dr. Georg Popp, der Leiter der licca-Klinik, ist speziell für die Behandlung von Lymphproblemen fortgebildet. Zudem kooperiert die licca-Klinik mit anerkannten Experten, wenn es um lymphologische Erkrankungen geht.
Mehr zur Lymphkooperation

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